This is a arttumblr; ruled my AimaiLeafy, the author of Himitsu no Mahou. So... this tumblr will mostly cover Himitsu no Mahou and everything related to this fantasy-story.
I may not be the perfect artist and I do not strive to make money with it - I just... want to have fun!

„Ist das dein Ernst? Du machst Nocturn ein Geschenk? Du?“

Es stand Blue sehr deutlich ins Gesicht geschrieben, dass er dieses Gespräch am Morgen des 21igsten Dezembers nicht führen wollte. Er sah so gar so beschämt und unzufrieden aus, dass man meinen könnte, dass er das Gespräch am liebsten abbrechen würde um sich in seine Kammer zurückzuziehen, aber auch wenn Blue und Youma jedem Gespräch aus dem Weg gingen – besonders wenn sie nur zu zweit waren – seine Würde und seine Höflichkeit geboten ihm standhaft zu bleiben und den Blickkontakt mit Youma nicht abzubrechen, obwohl dieser sehr unbehaglich für ihn war. Noch nie hatte Youma Blue mit erröteten Gesicht gesehen. In der Regel kannte er ihn eher als bleich und etwas kränklich wirkend – ihn jetzt mit roten Wangen zu sehen ließ ihn weniger ungesund wirken, auch wenn er sich deutlich unwohl fühlte in seiner Haut.

Du beteiligst dich an dieser unsinnigen Menschentradition?“ Der Dampf des Kaffees schlängelte sich von Youmas Tasse empor, doch er hatte noch keinen Schluck von diesem genommen, obwohl der Geruch sich bereits wohltuend in der kleinen Küche verteilte.

„Meine Mutter wuchs in Europa auf. Das Weihnachtsfest und die damit verbundenen Traditionen sind daher kein Fremdwort für mich“, stellte Blue in seinem sachlichen Tonfall fest:

„Das Weihnachtsfest wurde in meiner Kindheit gefeiert.“ Youma war zu sehr damit beschäftigt das Wort „Europa“ zu platzieren – von dem er sich sicher war, dass er es schonmal gehört hatte – als dass er darauf geachtet hätte, dass Blue sämtliche Röte plötzlich verlor.

„Trotz…“ Blue sah weg und sein Gesicht war nun bleich wie ein Leichentuch:

„… allem.“

Die Aeterniem-Chroniken – Zusammen

„Das hier ist es.“ Mit ausgestreckten Fingern schob Green ein auffällig rotes Buch über den Couchtisch, bis es in der Mitte des Tisches lag. Dunkelrotes Leder, goldene Lettern, in einer Schrift verfasst, die die beiden Brüder nicht lesen konnten. Ein einzelner Strich markierte, dass es sich hier um den ersten Teil einer Serie handelte – der wohl bedeutsamsten Buchreihe des Wächtertums, wenn man von dem heiligen Regelwerk absah.

„Das ist…“, begann Siberu sich etwas verwirrt vorantastend:

„… die Dämonen-Enzyklopädie, oder?“ Gary warf seinem Bruder einen kurzen Blick zu, ohne etwas zu sagen. Sein Gesichtsausdruck verblieb ernst, während Green nickte – im Gegensatz zu Gary war sie überrascht, dass Siberu das Buch erkannt hatte.

„Der erste Band um genau zu sein. Geschrieben von meinem werten Onkel Hizashi“, fügte sie etwas säuerlich hinzu, ehe sie das Buch auf der Seite aufschlug, die sie mit einem Lesezeichen markiert hatte. Gary hob die Augenbraue – nicht wegen dem, was er in dem Buch sah, sondern etwas erstaunt und begeistert von Greens Vorbereitungen. Dieses Gespräch, das gesamte Thema, war ihr wirklich außerordentlich ernst – verblüffend, immerhin interessierten sie die meisten Konflikte der Wächter wenig und deren Geschichte bezog sie nicht auf sich selbst, empfand sie nicht als ihre eigene. Doch die Geschichte Aeterniems war ganz offensichtlich etwas Anderes für Green, dachte Gary erstaunt, und eher sie ansehend als das Buch. Anders als Siberu, denn er sah stirnrunzelnd auf das Buch, so als gäbe er sich größte Mühe, die Schriftzeichen der Wächter zu verstehen, denn Bilder waren keine zu sehen.

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Demon Stories - Divine Pleasure

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In order to celebrate my first day in Norway, I decided to share this story with you! Its a short story about the harmful hobbies of one certain demon king, how Ri-Il still manages to have fun and about some certain item that will be somehow very important for future happenings in DeA! It gives some forbidden insights of certain demons… 

And, btw I decided two group my demon centric sidestories under the name “Demon Stories” /o/~ there are just three so—


—– enjoy~!

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Die Aeterniem Chroniken:  Goldene Schwingen

„Nur noch 24 Stunden. 24 Stunden. Das überlebst du, Light… Gaaaanz ruhig…“ Light wollte nicht in Erememiya sein. Er wollte in Aeterniya sein. Verzweifelt versuchte er, dem die politische Verantwortung ohnehin eine Last war, sich auf das Thema zu konzentrieren, welches immerhin von so großer Bedeutung war. Aber den namenlosen Dämonenherrscher zu sehen, seine gute Laune, die wohl niemand nachvollziehen konnte… dies genügte, um Light wieder an die Gefahr zu erinnern, die dunkle Wolke, die über den Köpfen seiner Familienmitglieder und ihm hing. Aber eigentlich musste Light sich keine Sorgen machen: der namenlose Dämonenherrscher war hier, vor ihm, weit entfernt von Aeterniya. Gut gelaunt über die hitzigen Diskussionsthemen und die verzweifelten Gemüter, als wären diese sein Lebenselixier – und wenn die Diskussionen in eine gute Richtung gingen, dann flaute seine gute Laune ab und er sah wieder gelangweilt aus.

Jedenfalls war das Lights Auffassung… vielleicht war er zu negativ. Vielleicht verurteilte er ihn zu Unrecht. Er war der Herrscher über die Dämonen, die in eine grauenhafte Ecke gedrängt worden waren – das konnte doch auch er nicht als wünschenswert empfinden. Light musste sich irren… und er musste aufhören, sich konstant zu Silence und Youma zu wünschen. Die Dämonen hatten nicht viele Befürworter auf der Seite der Wächter. Sie brauchten ihn. Das war er ihnen schuldig und das war er auch Youma schuldig, dachte Light, als er sich aufrichtete, um sein Wort vorzutragen.  

Für ihre gemeinsame Zukunft.  

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DIE AETERNIEM CHRONIKEN: Der Fluch von Brocken-Nell

„Und dann hat Silence JA gesagt!“ 


Green fiepste vor Freude, als sie endlich bei einem ihrer Lieblingsthemen angelangt war - der Liebe. Endlich konnte sie von der geplanten Hochzeit Silence‘ und Youmas reden und sie ließ dabei absolut kein Detail aus; wahrscheinlich hätte sie ihre Erzählung am liebsten noch mehr ausgeschmückt, aber so ganz vergaß sie dann doch nicht, dass Silence ebenfalls im Raum war und sich diese schmachtende Beschreibung genauso anhören musste wie Siberu und Gary. Gary nahm jede Information auf, die er bekommen konnte; Siberu dagegen würde am liebsten das Thema wechseln, aber Green ignorierte seinen Blick und erzählte mit großer Freude davon, wie die unschuldige Geschwisterliebe der beiden Zwillinge zu einer wahren Leidenschaft geworden war, die sich – so ihre Worte – von keinen Zwängen des Blutes zurückhalten ließ! Oder von den Blicken anderer, die voller Neid und auch Abscheu waren – Silence grinste bei diesen Worten – da einige der Meinung waren, dass diese beiden Zwillinge ganz gewiss kein Liebespaar sein sollten… und erst recht keine Kinder in die Welt setzen dürften. Nicht, wie Menschen denken könnten, weil sie blutsverwandt waren, sondern weil sie sich schlichtweg zu ähnlich sahen. Auch noch im Alter von 20 könnte man fast annehmen, dass die beiden das Spiegelbild des anderen seien.

„Zu ihrem 20. Geburtstag hat Youma Silence endlich einen Antrag gemacht und sie hat angenommen! Hach!“ Green legte sich die Hand an die Wange:

„Es war sicherlich ein wundervoller, romantischer Moment! Ob er vor ihr auf die Knie gegangen ist?“ Green warf Silence einen Blick zu, um ihr unmissverständlich zu verdeutlichen, dass diese Frage an sie gerichtet war, aber Silence ignorierte die strahlenden Augen ihres Mediums mit einem zerknirschten Lächeln – diesen Gefallen tat sie ihr nicht.

„Green-chan, also…“ Siberu versuchte Begeisterung vorzugaukeln, aber Gary sah ihm deutlich an, dass dies nur gespielt war, ebenso wie Green.

„… ich weiß ja, dass das Heiraten der Traum fast jeden Mädchens ist…“ Green sah mit funkelnden Augen kurz Gary an, der von diesem Funkeln aber deutlich überfordert war.

„… aber Inzest. Also… Inzest.“ War für eine Artikulierung, dachte Gary und füllte sich lieber schnell Tee nach: eigentlich liebte sein Bruder es doch, Grey eine inzestuöse Liebe vorzuwerfen und tat das auch mit großer Wortgewalt – aber vor Green versiegte diese scheinbar.

„Das ist doch… nichts für dich, oder Green-chan?“ Die Angesprochene blinzelte verwirrt. Angespannt hielt Siberu die Luft an – und Gary ebenfalls… ein wenig.

„Also…“ Green hob den Kopf und sah zuerst nach links, dann nach rechts…

„… wenn beide sich lieben, dann finde ich Inzest unter Geschwister vollkommen in Ordnung.“ Gary sah verstohlen zu seinem Bruder: Das war nicht die Antwort, die er sich erhofft hatte - er war sogar ein wenig bleich geworden.

„Und Silence und Youma waren so ein schönes Paar: da ist es doppelt in Ordn…“

Green.“ Die übereifrige Kupplerin schwieg, als sie Silence‘ Stimme in ihrem Ohr hörte. Ein einziges, ernstes, ruhiges Wort – aber es genügte.

Ich finde, du kannst das Thema wechseln.“ Green nickte kaum merklich und tat es, dem Wort ihrer Freundin folgend… welche wieder aus dem Fenster sah, wo der Mond aufgegangen war und strahlend hell vom Himmel herableuchtete.

Ja, welch schönes Paar sie gewesen waren…

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A decision

About the future of my drawings. 

Some weeks ago my mother and I had a conversation that left quite some impression on me. It started at our usual breakfast. 

Me: I need to go. I have to draw before work.

She: Why do you sound so down about that? Isn’t drawing enjoyable for you?

Me: Enjoyable? No. Not at all. Its endurement and pain that one does in order to see the final result. 

She: You didn’t used to think like that. Wasn’t drawing… fun for you? 

And there I realized it. Not that drawing isnt fun for me, I knew that since quite some time - but that it used to be different. There has been a time where I LIKED to draw. Where I thought about it as fun - and not as a duty.  

So when I looked back at all the pictures I did in the past year I understood what has happened… nearly every picture makes me down, outright depressed and sad. And I thought “Why? Why do I think so negative about those pictures I spend hours and hours on?” 

The answer is quite easy actually.

You know… back in time I drew what I wanted to draw and everybody where happy with the motives I’ve chosen to use my time and effort on. Four years ago my interests started to shift. I started to get interested in BL more then in NL, started to ship Nocturn and Youma; started Opus Magnum and Pianist. Many where not happy about that. They where so not happy about that that I got asked that I please go back to my old motives. I felt ashamed of what I liked and what I drew. I where sorry. Deeply sorry. I felt like a traitor. I made extra accounts for my new interessts so that nobody should be annoyed. I locked my passion and my feelings away as good as possible. The plan was, that I should just fill those accounts with my new passion and ideas: but it didn’t worked. I felt locked away and ashamed every time I dared to draw Youma and Nocturn. 

I told myself that I should only use my effort and my time on motives everybody would find enjoyable. So with every picture I worked on and uploaded I thought about making other people happy. All those pictures where like presents for other people… except that nobody seemed to care. Looking back on the pictures I drew in 2018 there are soooo many where I sat down and thought “Oh, this will make person x happy, because I added character y!” But no. Just no. I didnt happend. My present wasn’t…. making anybody happy.

And I dont think you realize that this present… is a sacrifice.

A sacrifice of my time. The time I could have used to draw something that is a present for me. Something that has no other purpose then making ME happy. I know that there are plenty of reasons to not react on a picture. No time for example. But I also dont have time! I work 37 hours and sometimes more just like everybody else does. I am really good at managing my time. I am good in negleting my bodies need for some relax-time. Sometimes I even take arguments in order so I can draw. For who? For You. 

Yes. For you.

Not for me. 

And yes, I did draw Glasshipping and Königsshipping the past year. But everytime I did I searched for some excuse that would “allow” me to draw my OTP. Like “Tekuu asked me” or… if I just couldnt take it anymore. I am a human. I am a fan just like you. I am also a Person that needs her OTP. And while all of you can just search on the internet for content and read fanfictions and find beautiful FanArts on Pixiv I cant. If I am in the need for my OTP I need to create something myself. But everytime I did I couldnt enjoy it. I stared at the pictures on the edge of tears, ashamed of myself, feeling like a traitor. I cannot count how often I have deleted tweets in which I expressed my sadness and frustration and yes… anger as well. 

And my anger rose. “Why am I doing this?” “For what!” “Noone is thanking me!” “Nobody cares!”

Do I hate my other characters? NO! No I freaking dont! Do I not care for them anymore? OF COURSE I DO! But every time I draw and I look at those pictures all I can think of is “Nobody will be happy again. Nobody will care. You did this for nothing.”

And I cant continue this anymore.

Guys, I am sorry, but I really cant. 

I want to go back to draw what I want. I want to enjoy drawing again. I want to smile while drawing. I dont want to feel ashamed. I dont want to be pissed at other persons. I dont want to suffer anymore. I dont want to cry on my Cintiq or my sketches. 

I used to love drawing so much. I want that back. 

I am not a professional. I am not getting paid for my work. I am not a slave. I am not a drawing-machine. 

I am sorry that I cannot deliver you a “good service”. That I cannot draw every character all the time. I am sorry that I wont be drawing your favourite character or shipping. But this cannot continue. This is unhealthy for myself and also for my creativity. 

So in the up-coming year I will draw whatever I like. And if I want to draw 50 Glasshipping-Kisses in a row I will freaking do that. I will continue to draw the chapter-pictures and of course I will continue with writing DeA. 

But everything except that? 

Is only up to one person.

ME. 

So if you dont want to see 50 Glasshipping Kissing Pictures in a row feel free to un-follow me now.    

Nocturn x Youma - Fragmente

glasshipping:

Diese “Fanfiction” ist eine Aneinanderreihung von Tweets und DMs vom 17.12.2018, lose zusammengehörige Szenen als “Fragmente” mit zeitlichem Abstand, sprunghaft in der Form… aber voller Glasshipping! ♥

Fragment 15

Wenn sie im Gebiet von Eis und Schnee zu Besuch waren, hörte Nocturn oft ein geseufztes „unnahbar“ in den Gedanken der Frauen, die sie umgaben und die Youma scheue oder auch mal flammend kokettierende Augen machten, wenn er ihnen höflich entgegentrat. Nocturn verzog triumphierend das Gesicht, während er seinen Kakaobecher wie zur Bekräftigung motiviert schwenkte und die übergelaufene Sahne mit dem Finger bespielte: absoluter Unsinn. Es gab so viele Arten, Youma aus seiner vorgegebenen Reserve zu locken… und Nocturn, der mit einem spitzbübischen Grinsen nun an seinem mit Sahne, Zimt und Mandelkernen garnierten Kakao nippte, war zu einem Experten auf dem Gebiet avanciert. Es hatte eben schon seine Vorteile, einen Kronprinzen in der Wohnung zu halten! Er sah die merkwürdigsten Dinge als Affront an, ließ sich trotz all der Beleidigungen und Neckereien immer noch von beiläufigen Worten mitreißen – selbst, wenn Nocturn es nicht einmal darauf anlegte – und der Flötenspieler fragte sich belustigt, wie und wo der Kronprinz überhaupt allein hatte überleben können mit seiner feinen Art. Aber das waren Geheimnisse für spannendere Enthüllungsmomente… und die Hauptsache war, dass diese Vergangenheit Schatten auf den Albtraumgeplagten warf und ihm selbst einen dramatischen Winkel bot, offene Wunden, in die Nocturn seine Nägel bohren konnte… oder auf die Schnelle mit einem Kosenamen Salz streute, wieso auch immer das noch funktionierte.

Fragment 452

Nocturn sieht Youma am Fenster stehend vor dem leuchtenden Paris, beschienen vom Mondlicht, mit einem sehnsüchtigen Blick etwas am Firmament sehend, was Nocturn verborgen bleibt. Ihm schießt „Er ist wie ein ferner Stern“ in den Kopf, aber verärgert über sich selbst zieht er Youma damit nicht auf. Es klingt irgendwie nicht so, als dürfe es ausgesprochen werden. Wie ein Geheimnis, das es nicht geben darf. Wie ein Kosename, der nicht bei Youma Salz streut, sondern bei Nocturn selbst. Und das… ist nicht gut. Es zieht. Aber der Kosename verschwindet am Tag. Da ist Youma der Schnösel, der Kulturbanause, der Möchtegernkönig, der kämpft wie ein unfähiges Gör mit der Magiegewalt eines Fürsten. Ein Stern ist er nur nachts, manchmal. Nur für Sekunden, wenn er vor dem Fenster steht und Nocturn noch nicht bemerkt hat. Es ist Nocturns kleiner Zaubermoment, sein Geheimnis – eines, was er nicht hergeben mag und eines, das er auch genauso schnell wieder vergisst. Wegsortiert. Es ist gedanklich in der rumpeligen Kiste aufbewahrt, die der Kronprinz in die kleine Welt im Apartment 667 gebracht hat und auf der in schnörkeligen Lettern „Mysterien“ stehen würde. Und dieser Gedanke bringt Nocturns Miene dann auch wieder zu einem Grinsen und die Worte auf seiner Zunge lockern sich, um sich wie ein Schwall über dem Prinzen zu ergießen, ihn zu piksen, an den wunden Punkten zu zerren und nach Blut zu nippen. Manchmal gibt es statt blauem Blut aber nur ein Lächeln zurück, beiläufige Worte, die sich zu Gesprächen reihen. Youma ist nun einmal merkwürdig.

Fragment 3454

Youma war nicht aus dieser Zeit. Nicht einmal aus diesem Jahrtausend. Nocturn war über diese versehentliche Beichte nicht so überrascht, wie er es wahrscheinlich sein müsste. Er ging nicht an der Seine entlang, weil er dieses Wissen verarbeiten musste… zumindest nicht so, wie Youma wahrscheinlich dachte, der dabei merklich verletzt ausgesehen hatte. Oder weil er kühle Abendluft schnappen musste. Nocturn wollte alleine träumen… „wie ein Stern“. Das war ein schönes Sinnbild für jemanden aus ferner Zeit, so offen vom Tod umrankt… da hatte ihn seine kreative Ader wohl nicht im Stich gelassen, hihi. Nocturns Augen nahmen einen verträumten Ausdruck an, während er dem Licht der Straßenlaternen zusah, das von den sanften Wellen verzerrt wurde. Starben Sterne nicht, wenn sie zu Sternschnuppen wurden, verglühten und fielen? War Youma verglüht, um in diese Zeit zu kommen? Und was war die Schuld eines „Sterns“? Vielleicht würde er Youma nun doch einmal bei diesem Namen nennen… das Sternenkind. Oder ihm davon beiläufig erzählen, umwoben von so vielen Worten, dass der Kunstbanause gar nicht mehr wusste, worum es eigentlich ging. Aber von der Sternschnuppe, von dem Stern, der fallen musste, damit Nocturn ihn nun bei sich haben konnte, nicht.

[[ … vielleicht waren sie sogar beide Sternschnuppen. Wiedergeboren, wandelnd in Zeiten, die eigentlich nicht ihre waren, in einem menschlichen Apartment in der schönsten Stadt der Erde lebend, um eine ferne blutrote Welt zu erobern, die das eigentlich gar nicht wert war. Nocturn lächelte. Sein Wahnsinn hatte noch nie so abstrus geklungen.]]

This is the most beautiful thing for my Glasshipping-loving heart ;w; I love, love LOVE everything about it - but esspecially the WORDING! All these small hints, hidden in the words… aaaaah  I cannot stop reading it. My heart craved for it and I cries everytime I read just a sentence from it ;w; beautiful, beautiful fragments, that - even though they are short and just thoughts - shows a Development in their relationship or rather… in the way Nocturn sees Youma and thinks about him. My fave is the last paragraph. Yes, Nocturn, you two are the most craziest thing you could ever think off… But something must also have changed in Youma or else he wouldnt have told Nocturn about some fragments of his past and he is sad when Nocturn leaves  

You said to me that this would be “Kitsch”, but this is the best kind of Kitsch I could ever have asked for ;w; 

Die Aeterniem Chroniken - Luzifers Blut

Green beobachtete ihre beiden Halbdämonen genauestens in der Pause, die sie nun einlegte. Beide sahen sehr aufmerksam aus und sogar Siberu, von dem sie nicht geglaubt hatte, dass es ihn besonders interessieren würde, hatte ihr wie Gary die gesamte Zeit zugehört, ohne Fragen zu stellen. Aber jetzt stand eine Frage in sein Gesicht geschrieben und Green wusste genau, was er eigentlich fragen wollte – er wunderte sich darüber, dass Green pausierte und natürlich weshalb sie die beiden so aufmerksam musterte.

Sie konnte ihm diese Frage nicht beantworten; stattdessen nahm sie ihre mit Tee gefüllte Tasse und trank etwas, um davon abzulenken, dass sie das kommende Thema bedrückte. Es bedrückte sie, weil sie zwei Halbdämonen vor sich sitzen hatte und sie sich plötzlich fragte… welche Probleme sie eigentlich mit ihrem geteilten Blut gehabt hatten. Vielleicht sollte sie diesen Teil der Geschichte lieber überspringen… aber nein, er war wichtig: zu wichtig, um ausgelassen zu werden.

„Wurdet ihr jemals „Halbkinder“ genannt?“ Gary, der dieses Thema wohl kommen gesehen hatte, antwortete ohne Umschweife:

„Nein. Dieser Wortlaut ist nicht geläufig und so wurden wir nie betitelt.“ Green sah in Garys ernstes Gesicht, in seine tiefen, grünen Augen und fragte sich kurz, was diese Augen eigentlich schon gesehen hatten – zu viel sicherlich.

„Das klingt ja schon fast niedlich“, lachte Siberu, aber sowohl Green als auch Gary fiel auf, dass er etwas steif klang – aber keiner der beiden hatte gemerkt, dass er kurz weggesehen hatte.

„Es war leider nicht ganz so niedlich, was den beiden Zwillingen widerfahren ist.“

„Du brauchst keine Rücksicht auf uns nehmen, Green.“ Green sah Gary zunächst verwundert an – aber dann musste sie ein wenig in sich hinein schmunzeln. Er hatte sie also mal wieder durchschaut. Ha, natürlich hatte er das…

„Gut.“ Green sah wieder zu Silence, die ihr leicht zunickte:

„Dann springen wir jetzt zwei Jahre vorwärts.“

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Die Aeterniem Chroniken - Der Anfang vom Ende

Das Wasser für die zweite Kanne Tee war bereits am Kochen und Gary stand hinter der Theke, die die Küche von der Stube trennte, um die zweite Kanne Tee vorzubereiten, während Green den beiden Brüdern erzählte, dass Silence und Youma in das Zentrum von Aeterniya gebracht wurden, wo sich in Zukunft ihr Zuhause befinden würde – in den Palast der Elemente.

„Kikou hatte nicht gelogen und Silence benötigte wirklich ärztliche Hilfe. Sie musste sogar operiert werden.“ Green sah zu ihrer Geisterfreundin, aber Silence sah nur aus dem Fenster. Da sie ihr aber keinen tadelnden Blick zuwarf, musste das wohl bedeuten, dass sie alles richtig machte und Silence mit ihrer Wiedergabe der Geschehnisse zufrieden war.

Ich hätte diesem Hikari ja nicht vertraut“, sagte Siberu und nahm sich einen großen, flachen Keks mit Schokoladenstückchen drin, der eigentlich Pink gehörte.

„Ich meine, der kommt einfach so daher und nimmt sie mit, also…“ Gary, den beiden immer noch den Rücken zugekehrt habend, sagte nichts. Doch die Wasseroberfläche des Tees verriet sein Zusammenzucken bei den Worten Siberus. Was redete er da eigentlich… ausgerechnet er…

„Er ist ja auch ein Hikari! Einem Hikari kann man doch nicht vertrauen – nichts für ungut, Green-chan…“

„Kein Problem. Ich vertraue ihnen ja auch nicht.“ Green sah kurz zu Gary, dann wieder zurück zu Siberu.

„Aber damals war das alles noch ein wenig anders. Die Hikari hatten keinen… naja, Ruf. Sie waren ja nur Light und Hikaru. Man sprach damals noch gar nicht von „den Hikari“.“ Wieder sah Green zu Silence… und dieses Mal bemerkte sie, dass Silence recht bitter aussah.

„Light ist wirklich in Ordnung. Wenn er heute noch leben würde… das wäre toll. Er war auch für die Dämonen. Also… er hat sie nicht gehasst und war dafür, dass Wächter und Dämonen zusammenleben sollten, so wie wir es nun tun.“ Gary kam mit dem Tablett zurück und wollte es gerade auf den Tisch stellen, als Green zu ihm empor sah und ihn anlächelte:

„Das ist doch wirklich ein schöner Gedanke, oder nicht?“ Gary errötete wie auf Knopfdruck und genauso schnell hoben sich auch Siberus Augenbrauen.

„Ja… ein schöner Gedanke ist es.“ Green lachte Gary an, der aufpassen musste, dass er den Tee nicht verschüttete.

„Finde ich auch!“

„Ich ebenfalls!“, warf Siberu rein mit energischem Nachdruck, der Green sofort zu einem erfreuten Kichern brachte. Aber Silence lächelte nicht wieder. Sie beobachtete die drei kurz, ehe sie wieder ernst aus dem Fenster sah.

Vertrauen… Sie wollte Light immer noch vertrauen. Sie wusste auch, dass sie das tun konnte. Aber Hikaru…


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Die Aeterniem Chroniken - Die Sternenkinder

„Du bist dir absolut sicher, Silence?“ Green sah Silence entschlossen, aber auch ein wenig zögerlich in die schwarzen Augen, in welche sie einige Wochen zuvor noch nicht hatte sehen wollen. Sie hatte ihren Anblick gemieden, hatte ihre Anwesenheit mehr als alles andere gefürchtet – aber nun nannte sie dieses geisterhafte Wesen ihre Freundin. Ein Rachegeist aus einer anderen Zeit, mit welchem Green mit Mitgefühl in der Stimme sprach, denn sie konnte sich vorstellen, wie belastend dieses Thema für sie sein musste.

„Es gibt für mich keinen Grund nicht sicher zu sein.“

„Ich wäre dir nicht böse, wenn du „nein“ sagen würdest.“

„Es stört mich nicht, wenn deine Halbdämonen von Aeterniem und Youma wissen. Und wenn sie irgendwie unpassend reagieren oder ich meine Meinung ändere…“ Silence öffnete ihre Augen wieder und auch, wenn diese schwarz waren, so wirkte sie plötzlich sehr dämonisch und recht bedrohlich mit ihrem schmalen Lächeln.

„… werde ich schon dafür sorgen, dass sie es wieder vergessen werden.“ Diese Frau brauchte keine rotleuchtenden Dämonenaugen, um Green einen Schauer über den Rücken laufen zu lassen und die Hikari spürte, dass ihr Instinkt sie eigentlich dazu bringen wollte, auf ihrem Bett ein wenig nach hinten zu rücken, weg von Silence, die mit verschränkten Armen an der Kommode Green gegenüber lehnte.

„Ich möchte nicht, dass Blut fließt.“

„Dann solltest du diese Geschichte aus alten Zeiten auf eine ordentliche, respektvolle Art wiedergeben, ansonsten wird es dein Blut sein“, antwortete Silence in einem ernsten Tonfall und ohne dabei zu lächeln. Green dagegen zwang sich nun zu einem Lächeln.

„Das ist ein Witz.“ Nicht wahr…?

„… oder?“ Silence lächelte wieder – heiter und… etwas dunkel.
„Das möchtest du nicht herausfinden, Hikari-sama.“

Doch, Green wollte es herausfinden. Also nicht, ob Silence sie umbringen würde – dass sie zum Mord fähig war wusste sie – aber Green wollte alles über die Frau ihr gegenüber herausfinden. Silence hatte ihr schon sehr viel von ihrer Vergangenheit gezeigt und von dieser erzählt und auch wenn Green nicht glaubte, dass es sonderlich freiwillig gewesen war, so glaubte sie dennoch, dass es Silence gutgetan hatte, diese alte Geschichte mit jemandem zu teilen. Green wollte respektvoll mit dem Wissen umgehen. Sie wollte Silence zeigen, dass sie auf ihrer Seite war und dass sie… Freunde waren.

Siberu und Gary wollte sie es daher nicht erzählen, weil es eine „spannende“ Geschichte war. Sie wollte es ihnen erzählen, weil sie alles mit ihnen teilte; weil sie nicht länger alles alleine machen wollte und weil sie… das Gefühl hatte zusammen mit Silence in etwas Größeres hineingeraten zu sein; einen Strudel, dessen Abgrund sie nur gemeinsam mit Siberu und Gary entgegenblicken wollte. Seitdem Silence in ihr Leben getreten war und dieses bedroht hatte, hatte sie sich von Siberu und Gary ferngehalten, um diese nicht ebenfalls in Gefahr zu bringen… Green spürte, wie ihr warm wurde, als könnte sie Garys Finger noch zwischen ihren spüren, obwohl es doch nun schon zwei Wochen her war, dass sie sie gespürt hatte… jetzt wollte sie alles andere als Abstand halten. Damit war nun endgültig Schluss. Dieses Kapitel… Green nickte sich selbst zu… würden sie gemeinsam schreiben.

„Wenn du deine Dämonenplüschtiere dafür brauchst, ist mir das allerlei“, antwortete Silence auf diese Gedanken, die Green nicht laut ausgesprochen hatte, die Silence aber dennoch hörte – daran musste die Hikari sich definitiv noch gewöhnen.

„Aber sei dir bewusst, dass du sie in Gefahr bringst. Du hast Youma erlebt.“ Silence löste sich von der Kommode, an der sie vorher noch so getan hatte, als würde sie an dieser lehnen:

„Ich garantiere nicht dafür, dass die beiden dieses Kapitel überleben werden.“ Green nickte mit einem ernsten, nachdenklichen Gesichtsausdruck.

„Das weiß ich“, antwortete sie leise, aber mit Nachdruck.

„Aber ich will Gary vertrauen.“ Sie lächelte mit leicht erröteten Wangen.

„Und wenn er sagt, dass wir drei jede Gefahr gemeinsam durchstehen, dann glaube ich ihm.“  

Nachdem Green Silence noch einmal gefragt hatte, ob es für sie wirklich in Ordnung war – und Silence laut wurde – lud sie die beiden Halbdämonen für den nächsten Tag zum Abendessen ein. Pink hatte sie für diesen Tag bei Grey untergebracht: zum Glück war es für Pink absolut verständlich, dass Green auch mal alleine sein wollte mit Siberu und Gary – für Grey weniger… aber das interessierte Green nicht. Hielt er Pink denn für einen Achter der Sitten? Was glaubte ihr Bruder denn, was sie taten, wenn Pink nicht da war? Argh, sie könnte sich stundenlang über ihn aufregen…  Nein, jetzt nicht. Jetzt wollte sie das Zusammensein mit Gary und Siberu genießen – es war so lange her, dass sie einfach nur so zusammen aßen! Green hatte chinesisch gekocht, weil die beiden es so gerne mochten. Siberu mochte die süßsaure Variante, Gary die scharfe. Sie hatte das perfekte Abendessen gezaubert und Green hatte sich so sehr darüber gefreut, endlich mal wieder für sie kochen zu können: Siberu freute sich immer so sehr und auch wenn Gary es nicht zugeben wollte, er freute sich sicherlich auch! Ja, da war sie sich sicher. Sie konnte es in seinen Augen sehen, wenn sie sich ansahen und keiner von ihnen sofort wegsah… War es schon immer so schwer gewesen Gary in die Augen zu sehen ohne zu erröten? Ah, nein, natürlich war es nicht immer so schwer gewesen, sie war da ja noch nicht… nein, Green, nicht jetzt! Sie hatte keine Zeit sich über Grey zu beschweren und auch nicht für sie… und über Gary… und über irgendein Herzklopfen nachzudenken.

Außerdem war ihr schon aufgefallen, dass Siberus Augenbrauen ziemlich oft recht weit oben waren.

„Ist iiiirgendetwas vorgefallen, das letzte Mal als ihr beiden alleine wart, Green-chan?“ Urgh, die Frage musste ja kommen, dachte Green während sie Silver eine Schüssel zum Abtrocknen reichte. Siberu hatte wirklich nicht lange gewartet und sofort die Chance zu nutzen gewusst wo sein Bruder hinaus auf den Balkon gegangen war um etwas frische Luft zu schnappen, da er sich mit der Schärfe seines Essens doch etwas übernommen hatte.

„Ja, wir haben uns ausgesprochen, aber ich denke das weißt du schon von Gary?“

„Habt ihr mehr getan als euch… ausgesprochen?“ Siberu lehnte sich mit skeptischen Blick zu Green: die nasse Schale hatte er zwar angenommen, aber er hatte nicht angefangen mit dem Abtrocknen.

„Nein, Sibi, haben wir nicht.“ Also… doch hatten sie, aber das musste man ja nicht erwähnen… genauso wenig wie, dass Green das Gefühl hatte, dass ihre Hand sich erwärmte. Ob es Gary auch so ging…? Nein, Fokus, Fokus! Ansonsten war es Silence, dir ihr als nächstes skeptische Blicke zuwarf.

„Und jetzt beeil dich mit dem Abwasch, ansonsten kommen wir ja nie zum Hauptpunkt des Abends!“

„Hauptpunkt?“ Siberu sah sie verwundert an, aber es war nicht nur er, der dies fragte – genau in diesem Moment war auch Gary wieder hereingekommen und zeitgleich hatten die beiden Brüder diese Frage gestellt, die Green zu einem Grinsen brachte. Ach, es war so schön die beiden wieder um sich zu haben! Wie hatte sie es nur ohne sie ausgehalten!

„Ja, ihr seit heute nicht nur zum Essen hier“, antwortete Green auf die verwunderten Gesichter der beiden Brüder.

„Wir haben etwas vor! Also nimm du bitte kein Handtuch, Gary, das schaffen Sibi und ich schon alleine – mach lieber Tee. Es wird ein langer Abend.“

„Tee?“, fragte Siberu, der endlich die abgetrocknete Schüssel in den Hängeschrank über ihn stellen konnte.

„Sind wir denn bei den Wächtern?“ Gary lehnte sich an Green vorbei um an den Wasserhahn heran zu kommen und sah etwas tadelnd zu seinen abtrockenden Bruder:

„Nicht nur Wächter trinken Tee, Silver.“

„Tee schmeckt nicht.“

„Da merkt man mal wieder, dass du jünger bist als du tust.“

„Was hat denn das mit meinem Alter zu tun?“

„Also keine Sorge, Sibi, ich habe dir einen süßen Tee gekauft.“ Sie sah grinsend zu dem Rotschopf:

„Das sollte dich ehren!“ Green lachte, aber das Lachen verstummte sanft, als Gary aus Versehen ihren Arm streifte. Sie sah ihn an. Er sah sie an – und beide erröteten, während Siberu mit den Augen himmelte. Und er sollte jung sein, huh… Gut, er war der jüngste in dieser Wohnung – er mochte gar nicht darüber nachdenken, dass er nur wenige Monate älter war als Pink – aber gewisse zwei Leute führten sich auf wie Kleinkinder.

Und er wohl auch. Denn irgendwie… mochte er das nicht seh- nein. Egal. Es spielte keine Rolle.

Als hätte Silence nur darauf gewartet, bemerkte Green, dass sie hinter Gary auftauchte, als sie sich mit dem fertig gekochten Tee in die Sofaecke lümmelten. Ihr Blick war scheinbar recht auffällig, denn Gary sah über die Schulter, als erwartete er dort jemanden zu sehen – aber obwohl er von Silence wusste konnte er sie natürlich dennoch nicht sehen. Doch auch wenn er nichts sagte: Green meinte in seinem Blick zu erkennen, dass er verstand, warum Green so auffällig auf einen Punkt hinter ihm gesehen hatte – dass sie eben keinen Punkt an der Wand fokussiert hatte oder die Tür, die zu Pinks Zimmer führte, sondern eine Person angesehen hatte… eine Person, die ihr leicht zugenickt hatte.

„Ich möchte euch etwas erzählen“, begann Green und nahm den Tee entgegen, den Gary ihr und Siberu gereicht hatte. Die Hikari zögerte ein wenig, denn sie hatte sich eigentlich keine Gedanken darüber gemacht wie sie anfangen sollte… aber als sie Siberu und Gary ansah, der eine links neben sie, der andere ihr gegenüber, die bereits ganz gespannt und geduldig darauf warteten, was sie ihnen erzählen würde… zögerte sie nicht länger und begann einfach.

„Und zwar von Aeterniem.“  




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